Altes AKH, Berggasse 19, Palais Liechtenstein — Workspaces in Wiens akademischem 9. Bezirk.
Der 9. Bezirk — Alsergrund — entstand 1850 durch Zusammenlegung der Vorstädte Althan, Himmelpfortgrund, Lichtental, Michelbeuern, Roßau, Thury und des nördlichen Teils der Alservorstadt. Er ist Wiens akademisches und medizinisches Herz: Der Geisteswissenschaftliche Campus der Universität Wien belegt das Alte AKH (ursprünglich 1693, unter Kaiser Joseph II. 1784 erweitert, seit 1995–1998 Uni-Campus), und das moderne AKH (1964–1994) ist eines der größten Krankenhäuser Europas. Sigmund Freud lebte und arbeitete von 1891 bis 1938 an der Berggasse 19, wo heute das Freud-Museum steht. Das Palais Liechtenstein an der Fürstengasse ist eines der bedeutendsten Wiener Barockpalais, mit der Liechtenstein-Sammlung als eine der größten privaten Kunstsammlungen Europas.
Alsergrunds Charakter wird von drei Institutionen geprägt: der Universität Wien (Geisteswissenschaften und Medizin), dem AKH und seinen Medizinforschungs-Clustern, sowie dem Sigmund-Freud-Erbe. Zusammen schaffen sie eine ungewöhnlich hohe Dichte aus Forschenden, Doktorand:innen, Postdocs und Berufseinsteiger:innen — eine Demographie, die in Coworking-Spaces eine andere Mischung erzeugt als die Legal-Finance-Innere-Stadt oder das Design-getriebene Neubau.
Die Coworking-Dichte ist mittel. Der Bezirk beherbergt überwiegend unabhängige Anbieter für Freelancer, Postdocs mit Side-Projects, Medtech- und Biotech-Founder und die Wien-Außenposten europäischer NGOs. Die Mitglieder schätzen die Nähe zu den Hörsälen und Bibliotheken des Alten AKH, das akademische Café-Netz rund um die Spitalgasse und die Kanal-Radverbindung nach Leopoldstadt und in die Innere Stadt.
Die Wirtschaft des 9. Bezirks mischt akademische Dienstleistungen, Medizin- und Pharma-KMU, Public-Sector-Beratung (Roßauer Kaserne und Verteidigungsministerium am südlichen Rand) und einen langen Schweif aus NGOs, Think Tanks und Kulturinstitutionen. Mittag ist leicht und akademisch — Mensa-Optionen am Alten AKH plus kleine Bistros entlang Währinger Straße und Spitalgasse. After-Work läuft in den Cafés rund ums Freud-Museum, in der Berggassen-Gegend und am Donaukanal bei der Friedensbrücke.
U-Bahn: Schottentor (U2) am südöstlichen Eck, Schottenring (U2 + U4) am Kanal, Roßauer Lände (U4), Friedensbrücke (U4), Spittelau (U4 + U6), Alser Straße (U6) und Michelbeuern-AKH (U6). Die U6 fährt am westlichen Rand, die U4 am östlichen Rand entlang des Kanals.
Bahn: Wien Franz-Josefs-Bahnhof am östlichen Rand — ÖBB-Regionalverkehr in die Wachau und ins Waldviertel.
Tram + Bus: Linien 5, 33, 37, 38, 41, 42, 43 und 44 queren den Bezirk. Der Donaukanal-Radweg verläuft an der östlichen Grenze.
Zu Fuß: Die Innere Stadt ist 5 Minuten südlich über die Ringstraße am Schottentor; Leopoldstadt 5 Minuten östlich über den Kanal; Josefstadt 5 Minuten südwestlich.
Flughafen: Vienna International (VIE) rund 28 Minuten via U4 nach Wien Mitte und CAT.
Altes AKH / Geisteswissenschaftlicher Campus der Universität Wien — das ehemalige Allgemeine Krankenhaus (1693, 1784 unter Joseph II. erweitert), 1995–1998 zum Geisteswissenschaftlichen Campus umgebaut. Die Kopfsteinpflaster-Höfe sind eines der atmosphärischsten akademischen Umfelder Wiens und ein beliebter Outdoor-Lunchplatz.
Sigmund-Freud-Museum (Berggasse 19) — die Wohnung, in der Freud von 1891 bis 1938 lebte und arbeitete, bevor er nach London floh. 1971 als Museum eröffnet; 2020 nach umfassender Renovierung wiedereröffnet.
Palais Liechtenstein — das Barockpalais an der Fürstengasse, mit der Liechtenstein-Sammlung — eine der größten privaten Kunstsammlungen der Welt.
Votivkirche — die neugotische Kirche an der Ringstraße am Schottentor, 1879 zur Erinnerung an den Attentatsversuch auf Kaiser Franz Joseph I. von 1853 fertiggestellt.
Modernes AKH — eines der größten Krankenhäuser Europas, 1964–1994 erbaut. Hunderte medizinisch-forschende KMU clustern um seinen Umkreis.
Strudlhofstiege — die Jugendstil-Außenstiege (1910), die durch Heimito von Doderers Roman berühmt wurde, verbindet Pasteurgasse mit Liechtensteinstraße.
Der Geisteswissenschaftliche Campus der Universität Wien belegt das Alte AKH — das ehemalige Allgemeine Krankenhaus, 1693 errichtet und unter Kaiser Joseph II. 1784 erweitert, von 1995 bis 1998 zum Uni-Campus umgebaut. Das moderne AKH (1964–1994) liegt im westlichen Bezirksteil. Zusammen mit dem Sigmund-Freud-Erbe an der Berggasse 19 ergibt das die höchste Dichte an Forschenden, Studierenden und akademischen Profis in Wien.
Berggasse 19 — die Wohnung, in der Freud von 1891 bis 1938 lebte und arbeitete, bevor er nach London floh. 1971 als Museum eröffnet, 2020 nach umfassender Renovierung wiedereröffnet. Fußläufig von den meisten Alsergrunder Coworking-Spaces.
Alsergrund ist akademisch und ruhiger; die Innere Stadt ist konzernlastig und zeremoniell. Alsergrund hat das Alte AKH, die Berggasse 19 und das Palais Liechtenstein; die Innere Stadt hat die Hofburg und das Legal-Finance-Cluster. Beide sind 5 Minuten am Schottentor auf der U2 voneinander entfernt.
Die Jugendstil-Außenstiege von 1910, die Pasteurgasse mit Liechtensteinstraße verbindet — durch Heimito von Doderers gleichnamigen Roman von 1951 berühmt geworden. Heute eine der meistfotografierten Treppen Wiens und nützliches Alsergrund-Wahrzeichen zur Orientierung.
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