Schloss Margareten, der Margaretenhof und dichte Gründerzeit-Höfe — Workspaces in Wiens residenziellem 5. Bezirk.
Der 5. Bezirk — Margareten — wurde 1861 von Wieden abgetrennt und aus den Vorstädten Margareten, Hundsturm, Laurenzergrund, Matzleinsdorf, Nikolsdorf, Reinprechtsdorf und Teilen von Hungelbrunn gebildet. Der Bezirk verdankt seinen Namen dem Schloss Margareten, erstmals 1373 als zum Schloss umgebauter Bauernhof erwähnt, in beiden Türkenbelagerungen (1529, 1683) zerstört und später wieder aufgebaut. Der Margaretenhof — der imposante schlossartige Wohnkomplex, 1884–1885 an Stelle einer Brauerei am zentralen Margaretenplatz errichtet — verankert den Bezirk visuell als symbolischen Nachfolger des alten Schlosses. Margareten ist heute dicht, residenziell und bürgerlich, mit Wienfluss und Mariahilf im Norden, Wieden im Osten und Gürtel im Westen. Coworking ist verankert von The Base in der Margaretenstraße 70 — einem 1.200 m² großen Space, der im Rahmen der Wiener Coworking-Welle eröffnet wurde.
Margaretens Charakter kommt aus seiner Arbeiter-Dichte des 19. Jahrhunderts. Der Bezirk wurde fast vollständig zwischen 1850 und 1900 mit Gründerzeit-Hofzinshäusern bebaut, die heute größtenteils noch als Wohnblocks dienen. Reinprechtsdorf im Südwesten war bis ins frühe 20. Jahrhundert ein berüchtigtes Arbeiterviertel; der Margareten-Kern rund um den Margaretenplatz und die Schönbrunner Straße war immer die bürgerlichere Mitte.
Für Coworking heißt das: eine ruhigere, leistbarere Alternative zu Mariahilf oder Wieden, bei starker U4- und U6-Anbindung. The Base Margareten in der Margaretenstraße 70 ist der wichtigste im System gelistete Anbieter — ein 1.200 m² großer Space für Freelancer, kleine Studios und Remote-First-Profis. Die Mitglieder sind typischerweise Mariahilf- oder Wieden-Wechsler, die niedrigere Mieten bei minimalem Pendelweg wollen.
Die Büroökonomie Margaretens ist leicht und wohnungsnah — kleine Beratungen, freie Design- und Architekturbüros sowie die Wien-Heimstandorte europäischer NGOs und Policy-Research-Organisationen. Die Schönbrunner Straße und der Margaretenplatz bieten eine stetige Mischung aus Bistros und traditionellen Beisln für den Mittagstisch; für Klienten-Termine gehen die Mitglieder typischerweise 5 Minuten zum Naschmarkt oder zur Mariahilfer Straße.
U-Bahn: Pilgramgasse (U4) am nördlichen Rand, Margaretengürtel (U4) am westlichen Rand und Kettenbrückengasse (U4) an der Naschmarkt-Ecke. Die U6 fährt entlang des Margaretengürtels für Nord-Süd-Zugang.
Tram + Bus: Linien 1, 62 und die WLB Wiener Lokalbahn (Badner Bahn) bedienen den Bezirk entlang der Wiedner Hauptstraße / Eichenstraße.
Zu Fuß: Mariahilf 5 Minuten nördlich über den Naschmarkt; Wieden 5 Minuten östlich; die Innere Stadt 12 Minuten nordöstlich; Wien Hauptbahnhof 10 Minuten südöstlich.
Flughafen: Vienna International (VIE) rund 25 Minuten via U4 nach Wien Mitte und CAT.
Margaretenhof — der imposante schlossartige Wohnkomplex, 1884–1885 an Stelle einer Brauerei am Margaretenplatz errichtet, das architektonische Symbol des Bezirks.
Schloss Margareten — das ursprüngliche Schloss (erstmals 1373 erwähnt), heute nur noch in Fragmenten erhalten.
Margaretenkirche — die Pfarrkirche am Margaretenplatz, die dem Bezirk den Namen gibt.
Bruno-Kreisky-Park — der zentrale Park, benannt nach dem langjährigen österreichischen Bundeskanzler (1970–1983), der im Bezirk wohnte.
Naschmarkt — Wiens Hauptmarkt, an der nördlichen Bezirksgrenze über die Wienzeile.
Margareten wurde 1861 vom 4. Bezirk Wieden abgetrennt, nur elf Jahre nach der Vorstadt-Eingemeindung Wiens 1850. Die Trennung erfolgte, weil Margareten dicht genug bevölkert war, um als eigene Verwaltungseinheit zu funktionieren — und schob die Bezirks-Nummerierung um eine Stelle nach hinten, weshalb Mariahilf danach zum 6. Bezirk wurde.
Margaretenstraße 70, nahe dem Naschmarkt. Der Space umfasst rund 1.200 m² und bietet voll ausgestattete Arbeitsplätze plus Shared Services — einer der mittelgroßen unabhängigen Coworking-Anbieter Wiens.
Margareten ist ruhiger, residenzieller und spürbar günstiger. Mariahilf hat die Einkaufsstraße, das MQ und die Fußgängerdichte. Beide sind 5 Minuten über den Naschmarkt voneinander entfernt, sodass viele Margareten-Mitglieder zum Lunch oder für Klienten-Termine nach Mariahilf gehen, aber im ruhigeren 5. Bezirk arbeiten.
Der imposante schlossartige Wohnkomplex am Margaretenplatz, 1884–1885 an Stelle der ehemaligen Brauerei errichtet, in der einst Schloss Margareten stand. Die Fassade des Margaretenhofs spiegelt das verlorene Schloss nach und gibt dem Bezirk seine visuelle Identität.
1 Workspaces durchstöbern, Preise prüfen und Tagespass oder Büro buchen — unverbindlich.