Deep-Tech-Workspace in Berlins historischer Electropolis
Coworking, wo Berlins industrielle Vergangenheit die Tech-Zukunft antreibt. Oberschöneweide — einst AEGs „Electropolis" — beherbergt heute die HTW Berlin, 50 Technologieunternehmen und einen ausgewiesenen Zukunftsort mit 10.000 geplanten High-Tech-Jobs, alles in monumentalen Fabrikhallen an der Spree.
Zukunftsort ist eine offizielle Bezeichnung des Berliner Senats für Bezirke, die für eine umfassende Entwicklung der Innovationswirtschaft vorgesehen sind. Oberschöneweide erhielt sie aufgrund der Kombination aus dem 15.000-Studierenden-Campus der HTW Berlin, dem bestehenden TGS-Technologiezentrum und dem geplanten ITZ 4.0-Industrie-Hub – mit dem Ziel von 10.000 neuen High-Tech-Arbeitsplätzen bis 2030.
Das Startup and Innovation Center der HTW Berlin bietet Inkubation, Coaching und Zugang zu Uni-Laboren direkt auf dem Wilhelminenhof-Campus. Absolventen aus Ingenieurwesen und Design schaffen eine direkte lokale Talent-Pipeline, und mehrere Deeptech-Unternehmen in der Frühphase sind aus HTW-Forschungsprojekten hervorgegangen.
Der S-Bahnhof Schöneweide ist ein wichtiger Knotenpunkt, der von den Linien S3, S8, S9, S45, S46, S47 und S85 bedient wird – den Alexanderplatz erreichst du in etwa 20 Minuten. Die Tramlinien M17, 21, 27 und 63 verbinden zum Campus-Gebiet. Der BER-Flughafen ist über die A113 in ca. 15 Autominuten erreichbar.
Das TGS-Technologiezentrum bietet rund 21.000 m² gemischte Büro-, Werkstatt- und Laborflächen für etwa 50 technologieorientierte Unternehmen. Die umgebauten Backstein-Industriehallen beherbergen auch Kreativstudios und Maker-Spaces. Es ist einer der wenigen Berliner Bezirke, in denen du Nasslabor- und Werkstattflächen neben Standardbüros findest.
Oberschöneweide hat einige der niedrigsten Gewerbemieten aller Berliner Bezirke mit guter S-Bahn-Anbindung. Desk- und Büropreise liegen deutlich unter den innerstädtischen Raten, was es besonders attraktiv für Hardware-Startups und Deeptech-Unternehmen macht, die Labor- oder Werkstattfläche neben ihren Büros brauchen.
Das Spreeufer bietet malerische Rad- und Spazierwege entlang der alten Industriehallen. Die Studierendenpopulation der HTW unterstützt eine Handvoll erschwinglicher Cafés und Mittagslokale nahe dem Wilhelminenhof-Campus. Der Bezirk hat einen rohen, industriellen Charakter – eher funktional als poliert – der Menschen anspricht, die Substanz über Szene stellen.
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